Update 14.03.2012 – Nachricht von Jeff
Sehr geehrte Frau Kibellis,
am Sonntag ist Jeff gut in seiner neuen Heimat angekommen und hat sich sofort in sein neues Rudel integriert. Er fühlt sich sehr wohl, hat einen riesen Appetit und einen unheimlichen Bewegungsdrang den er mit seiner neuen Freundin Danny voll auslebt.
Wir haben Ihn von Anfang an, alle ins Herz geschlossen wie er uns auch. Er ist ein sehr freundlicher und lebhafter Hund den man einfach nur lieb haben muss. Er genießt sein neues Leben in vollen Zügen. Ich bin sicher wenn er könnte, würde er Ihnen vielen Dank für alles sagen wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Endro Sch. im Auftrag von Angelika Sch.
Update 08.02.2012 :
Die Pflegemama schreibt über Jeff:
Jeff ist ein ehemaliger Streuner, der sich lange Zeit auf den Strassen von Patras durchschlagen musste. Er ist mittlerweile gut auf seiner Pflegestelle im Rhein-Main-Gebiet angekommen, wo er mit mehreren Hunden harmonisch zusammenlebt. In dem kleinen Rudel zeigt er sich äusserst sozial und verträglich
Beschreibung: Mir gegenüber ist Jeff sehr freundlich und offen. Er begleitet mich durch das ganze Haus oder legt sich strategisch so, dass er mich immer im Blick hat. Gehen meine Augen in seine Richtung, wedelt er sofort einladend mit dem Schwanz. Aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit Menschen hatte ich mir den Umgang mit ihm wesentlich distanzierter vorgestellt. Er ist aber an allen meinen Besuchern interessiert und begrüßt sie begeistert. Mittlerweile hat er sogar die Ruhe und das Vertrauen, sich von ihnen beschmusen zu lassen, wobei die Initiative häufig von ihm ausgeht. Das Laufen an der Leine muss natürlich noch geübt werden - genau wie jegliche Grundkommandos. Trotz dieser Unkenntnis ist der anfangs stürmische Jeff gut zu lenken - und dies bei permanent guter Laune. Nur Radfahrer bellt er entrüstet an, wenn er ihr Kommen von hinten nicht bemerkt hat. Ohne Leine kann man ihn noch nicht laufen lassen, da er das Leben sehr spannend findet und darüber gerne mal seinen Namen vergißt.Da Jeff aufgrund von regelmässiger Fütterung keinen Hunger mehr kennt, ist die Erinnerung daran deutlich grösser als das gegenwärtige Bedürfnis. Musste man ihn anfangs bei den Mahlzeiten durch eine Kaustange ablenken, reicht heute ein nachdrückliches Nein. Seine Hautkrankheit ist ausgeheilt, so dass er ein immens dickes Fell bekommen hat. Seinem neuesten Hobby, zwischen der Heizung und der Terrassentür liegend die Futterstelle der Vögel zu beobachten, steht das dichte Haarkleid etwas entgegen. Also hilft er sich gerne mit einer kurzen Abkühlung auf den Fliesen. Jeff ist bisher jeder Konfrontation mit seinen Artgenossen entspannt aus dem Weg gegangen, was er durch ruhiges Abwenden des Kopfes signalisiert. Dabei ist er allerdings kein Feigling. Sollte er mehrfach von einem anderen Hund angegangen werden, zeigt er deutlich, wo seine Grenze ist. Wenn man ihm etwas Zeit für das Erlernen von Grundkommandos gibt, hat man einen ausgesprochen lieben und gut gelaunten Hund an der Seite, der zudem noch durch sein witziges Aussehen - meine Nachbarn nennen ihn Fozzie (nach Fozzie Bär aus der Muppet Show) - überzeugen wird. Update 11.10.2011:Die Pflegemama berichtet über Jeff:Jeff ist mittlerweile gut auf seiner Pflegestelle in Deutschland angekommen, wo er mit mehreren kleineren Hunden harmonisch zusammenlebt. In dem kleinen Rudel zeigt er sich sehr sozial, obwohl sich die Begeisterung über den großen Jeff zunächst in Grenzen hielt - ganz besonders bei dem einzigen männlichen Vertreter in der Runde. Mir gegenüber ist Jeff sehr bemüht aufzufallen. Er begleitet mich durch das ganze Haus oder legt sich strategisch so, dass er mich immer im Blick hat. Gehen meine Augen in seine Richtung, wedelt er sofort einladend mit dem Schwanz: "Komm doch mal zu mir und streichele mich." Er liebt es, am Kopf oder am Bauch gestreichelt zu werden. Aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit Menschen hatte ich mir den Umgang mit ihm wesentlich distanzierter vorgestellt. Entweder hat er gelernt, Menschen besser einzuschätzen, oder meine Hunde haben als kleine Therapeuten gewirkt. Auch das Gassigehen macht ihm immens Spaß. Er ist interessiert, aber nicht ängstlich durch frühere Angriffe von Menschen. Mittlerweile hat er sogar die Ruhe und das Vertrauen, sich an der Leine neben mir ins Gras zu legen. Das Laufen an der Leine muss natürlich noch geübt werden - genau wie jegliche Grundkommandos. Trotz dieser Unkenntnis ist er gut zu lenken - und dies bei permanent guter Laune.Das Einzige, was wirklich Spuren hinterlassen hat, ist das Thema Hunger. Mache ich mir ein Brot oder einen Salat, steht er grundsätzlich daneben. Da er aufgrund von regelmässiger Fütterung die Brotkruste oder das Salatblatt nicht wirklich möchte, muss die Erinnerung an Hunger deutlich grösser sein als das gegenwärtige Bedürfnis. Inzwischen lässt er sich aber ganz gut durch eine Kaustange von meinen Aktivitäten ablenken. Seine Hautkrankheit ist ausgeheilt, so dass sein Fell wieder anfängt zu wachsen. Da im Tierheim wohl niemand Zeit für seine Fellpflege hatte, musste der Wuschel die längeren, verfilzten Stellen abgeschnitten bekommen. In ein paar Wochen wird er wieder ein volles Fellkleid haben.Jeff ist bisher jeder Konfrontation entspannt aus dem Weg gegangen, was er durch ruhiges Abwenden des Kopfes signalisiert. Dabei ist er allerdings kein Feigling. Saßen beispielsweise meine Hunde während des Feuerwerks eines regionalen Volksfestes im Keller, stand Jeff neben mir auf dem Balkon und schaute zu. Wenn man ihm etwas Zeit für das Nachwachsen seines Felles und das Erlernen von Grundkommandos gibt, hat man einen ausgesprochen lieben und gut gelaunten Hund an der Seite, der in ein paar Wochen noch durch Schönheit und gutes Benehmen überzeugen wird. Update 09.10.2011:Jeff ist gestern abend wohlbehalten in Frankfurt gelandet, wo sein Pflegefrauchen ihn nebst Empfangskomitee in die Arme geschlossen hat. WAS BISHER GESCHAH:Jeff ist ein ehemaliger Streuner, der lange Zeit auf den Strassen von Patras leben musste. Auf der Suche nach Futter wurde Jeff immer wieder verjagt. Aufgrund einer Hautkrankheit, die mittlerweile erfolgreich behandelt werden konnte, hatten die Menschen Angst, von Jeff angesteckt zu werden. Ein Grund mehr ihn zu verjagen. Als eine tierliebe Studentin den Hundejungen fand, wies er diverse Wunden am ganzen Körper auf. Mittlerweile sind die körperlichen Wunden verheilt, die Narben auf Jeffs Seele werden jedoch bleiben. Das Fell ist wieder nachgewachsen und bald wird Jeff wieder ein richtiger Wuschel sein. Wir suchen für diesen hübschen Hundejungen eine liebevolle Familie, die ihm mit Liebe zeigt, dass das Hundeleben auch schöne Seiten bieten kann. Vor seiner Ausreise wird Jeff geimpft, gechipt und entwurmt.




















