Update 02.10.2011 – Nachricht von Robby
Liebe Frau Kibellis,
da Herrchen und Frauchen nur noch mit mir beschäftigt sind schreibe ich ein paar Zeilen an Sie.
Am Donnerstag, den 29. September 2011, bin ich mit ziemlicher Verspätung am Flughafen in Frankfurt/M. angekommen und wurde nicht nur von meinen Pflegeeltern in die Arme genommen sondern auch gleich ins Herz geschlossen. Ich wußte ja nicht, 5 Stunden Autofahrt nach München, dann eine Runde Gassigehen, Haus und Gegend beschnüffeln, vier Stockwerke ohne Aufzug, hab ich locker gemeistert. Toll endlich was zum Fressen und zum Schlabbern. Um 3 Uhr morgens ins Bett, um 6 Uhr habe ich etwas geheult, dann durfte ich Gassi- gehen mit vielen Streicheleinheiten und Leckerli. Toll, wieder Fressen. Am Nachmittag war dann baden angesagt, alle drei waren wir klitschnass, Herrchen und Frauchen vom Schwitzen und ich von der Brause, Mann war das aufregend. Nach Trocknen und Kämmen wurde ich geadelt. Ich bin jetzt ein von Graf Robby "von der Straße". Am nächsten Tag nach ausgiebigen Spaziergängen hatte ich die erste Fahrstunde. Ich kann Ihnen sagen ich war aufgeregt ohne Ende, dann ging es ins Futterhaus, oh soviel Leute, jetzt bekam ich ein Sicherheitsgeschirr fürs Autofahren und dann einen Ochsenziemer, schmatz ist der gut. Dann ging es noch in den Baumarkt, wußte gar nicht, dass es soviele Menschen gibt, habe ganz schön gestaunt. Na klar, jetzt kenn ich den Rhythmus schon ein bisschen, ausgiebig Gassigehen und meine zweite Fahrstunde. Jetzt bin ich nicht mehr nervös und bleibe schon mal cool sitzen. Fotografiert haben mich die zwei auch schon, na ja, ein guter Fotograf ist mein Herrchen nicht, ich schau in Wirklichkeit viel viel schöner aus. Ich möchte mich bei Ihnen und dem gesamten Team für die Vermittlung ganz liebevoll bedanken und ich fühl mich bei meinen neuen Pflegeeltern hundswohl. Sicherheitshalber habe ich die Wohnung schon dreimal markiert, damit ich sie auch im dunkeln finde. Herrchen und Frauchen haben mir versprochen nie wieder in die enge Transportkiste zu müssen. Ich bin mir ganz sicher, die wollen mich für immer behalten und nie wieder hergeben. Liebe Frau Kibellis, haben die Zeilen von Robby gelesen, ja das stimmt alles. Jetzt bitten wir Sie den Vertrag mit Kostenrechnung und die noch ausstehenden Papiere die beim Flug nicht dabei waren zu schicken. Wir sind überglücklich unseren Traumhund gefunden zu haben und ihm ein schönes Hundedasein zu schenken.
Viele Grüße aus München
Andreas und Marion K. & Graf Robby von der Straße
WAS BISHER GESCHAH:
Robby lebte auf einer Pflegestelle in München
Rüde
geb. ca. 2009/2010
Grösse: ca. 50 cm
Maria wurde von einer Flughafenangestellten am Flughafen Araxos darüber informiert, dass vor etwa 1 Monat Robby an einem einsamen Weg, der zu dem Kalogria Beach Hotel führt ausgesetzt worden ist. Die Angestellte hat den Eindruck, dass Robby dort auf seinen Besitzer wartet, der ihn wieder abholt. Aber wie so häufig wartet der süsse Bursche leider vergeblich. Robby wäre schon längst gestorben, wenn die Flughafenangstellte ihm nach Arbeitsschluss nicht wenigstens Wasser und trockenes Brot geben würde. Maria ist in den vergangenen Tagen zu dem beschriebenen Ort gefahren und sah zunächst keinen Hund. Letztendlich konnte Robby aber eingefangen und in Sicherheit gebracht werden. Nun lebt er auf einer Pflegestelle in Patras. Robby ist ein lieber, verschmuster Hundejunge, der mit Artgenossen keinerlei Probleme hat. Ebenso zeigt er keinerlei Scheu vor Wasser. Alles in allem ist Robby ein problemloser Hund, der es so sehr verdient hat ein schönes Zuhause zu finden. Robby ist bereits geimpft und wird gechipt bevor er die Reise antreten kann.


















